Sony Grundig Sangean Panasonic Icom Langdrahtantenne
Eine Informationsseite über Weltempfänger. Hier werde ich Euch Informationen über Geräte und Technik zur Verfügung stellen, die eine Kaufentscheidung
für den "Weltempfänger seiner Wahl" erleichtern werden. Viel Spaß beim Lesen.
Weltempfänger
eine kleine Auswahl
Sony
Grundig
DEGEN
Panasonic
Roadstar
Clatronic
Sangean
Langdrahtantenne
Für den Reisenden, - gleich ob als Urlauber in Ägypten, am Nordpol oder per Yacht oder Luxusliner auf den Meeren der Welt unterwegs - der auf
Nachrichten rund um die Welt
Wert legt und diese auch empfangen möchte ist ein Weltempfänger eine gute Wahl.
Für Weltempfänger gibt es einige Hersteller ( die Anzahl der Hersteller hat sich in den letzten Jahren deutlich minimiert ) die ein brauchbares Angebot an Reise-
Weltempfängern präsentieren. Ob mit DRM Empfangsmöglichkeiten oder über den regulären Weg des analogen Empfangs, hier findet jeder sein Gerät.
Hiermit sei auf die Seite der deutschen Welle verwiesen, dieses Programm ist weltweit empfangbar.
Der Link zur deutschen Welle ist hier. Auf der Seite der deutschen Welle werdet ihr fündig über Programm, Sendefrequenzen und die verschiedenen Sprachen in der die deutsche Welle ausstrahlt.
Eine sehr gute Auswahl an Weltempfängern findet ihr hier bei Amazon, hier im Reise Shop sind die zur Zeit gängisten Typen aufgeführt.
Der Link: Weltempfänger bei Amazon
Der Empfang auf Kurzwelle steht und fällt natürlich mit der Antenne.
Schon in frühesten Tagen der Rundfunktechnik galt das Sprichwort: "der beste HF Verstärker ist eine gute Antenne". Das eine Teleskopantenne in Afrika
bspw. doch ein wenig dürftig ist, oder auf weiter See, das sollte auch ohne Hochfrequenzkenntnisse einleuchtend sein. Eine Antenne muß für solche
Einsatzzwecke die Grundbedingung des guten Empfangs erfüllen, desweiteren kann sie auch eventuelle athmosphärische Störungen, die sich in Prasseln oder
anderen negativen Erscheinungen äußern, eliminieren. Ein langer Draht ist schon einmal ein Anfang, aber ein wirklich dürftiger.
Gute Anpassungen mit Störungselimination sind in der Wüste und auf See immer sehr begehrt, kann doch ein Rundfunksender bei starken athmosphärischen Störungen
im Prasseln untergehen. Daher prüft auf jeden Fall, ob der Weltempfänger einen Anschluß für eine externe Antenne besitzt. Einfach die Teleskopantenne durch anknüpfen von
zusätzlichem Draht zu verlängern bringt oft nur zusätzliche Störungen statt gewollter Empfangsverbesserung.Tatsächlich sehr gute Langdrahtantennen, jetzt auch Rahmenatennen für den Lang- Mittel- und Kurzwellenempfang mit dem Weltempfänger findet ihr hier: Berlinfunk. Habt ihr Fragen zur Antennentechnik
werden diese vom Betreiber der Webseite auch beantwortet.
Möchte man sichergehen, daß der Weltempfänger auch wirklich nur das empfängt was man möchte, bzw. das Signal auf der gewünschten Wellenlänge verarbeitet, ist eine kleine technische Rafinesse in
der Elektronik des Empfängers vonnöten. Hier spricht man von "mitlaufender Vorselektion", das heißt bereits in der Eingangsstufe des Empfängers wird der Frequenzbereich ausgewählt, der später
durch den Tuner empfangen wird. Das bedeutet hohe Störsicherheit gerade in Gebieten mit hohem Anteil an Lang-, Mittel-, und Kurzwellensendern. Ein starkes Signal eines
Mittelwellensenders
kann unter Umständen das Signal eines zu empfangenen Kurzwellensenders so zerstören das dieser nicht mehr hörbar ist. Hier hat SONY Pionierarbeit geleistet und ist
nicht umsonst einer der führenden Hersteller solcher hochraffinierten Geräte. Eine ältere Grundig Generation, die leider durch den Zerfall von Grundig nicht mehr am Markt
erhältlich ist, ( alte Yachtboy-Serie ) war ebenfalls eine feine Kaufentscheidung gewesen. Der Sony ICF-SW 7600 GR Weltempfänger
verfügt sogar über SSB ( single side band reception ), d.h.
Einseitenband Empfang
auf
Kurzwelle. Ein nettes Feature, heutzutage aber fast ausschließlich dem Amateurfunk und hochseltenen Broadcast DX Stationen vorbehalten.
Literaturempfehlung für den Empfang mit Weltempfänger
Checkliste für die Reise mit dem Weltempfänger
Wenn einer eine eine Reise tut... und dann noch den Weltempfänger dabei hat. Sitzt man am Meer freut man sich über das Rauschen der Brandung,
kommt ein Schiff vorbei hört sich der bollernde Diesel recht imposant an, spätestens wenn der Kapitän der Marina mittels Betätigung des Horns bekannt gibt, er möchte einlaufen ist jeglicher
Ton des Weltempfängers übertönt. Daher eine kleine Checkliste, was man auf Reisen dabei haben sollte. Gerade in Ländern wie Ägypten ist die Versorgung
mit Batterien oder Akkus noch nicht selbstverständlich.
Die Zielgruppe rekrutiert sich aus Reisenden, Journalisten, Hilfswerken mit Einsatzgebieten in Entwicklungsländern, Rentnern und anderen Personen
die außerhalb Deutschlands "überwintern" um dem Winter zu entkommen und sehr stark Auswanderern deren neue Heimat außerhalb Deutschlands liegt. Sinn
macht der Betrieb eines Weltempfängers wenn Internetradio in den Gebieten in denen man sich aufhält nicht möglich ist, oder Bandbreitenbeschneidungen bzw. nicht vorhandene
Flatratmöglichkeiten für Internet das Internetradio unmöglich machen. Auch BC-DXer, SWL´s und Funkamateure gehören zum Klientel der Weltempfängerbetreiber. ( BC-DX = Broadcast - Rundfunk - DX=Fernempfang )
( SWL = Short Wave Listener - Kurzwellenhörer
)
Kurzwellen Bänder
für BC-DX Empfang
Meterband
Frequenzbereich
Eigenheit
120 m
2.300–2.495 kHz
Tropenband
90 m
3.200–3.400 kHz
Tropenband
75 m
3.900–4.000 kHz
nicht in Amerika
60 m
4.750–5.060 kHz
Tropenband
49 m
5.900–6.200 kHz
weltweit
41 m
7.100–7.300 kHz
nicht in Amerika
41 m
7.300–7.350 kHz
weltweit
31 m
9.400–9.900 kHz
weltweit
25 m
11.600–12.100 kHz
weltweit
22 m
13.570–13.870 kHz
weltweit
19 m
15.100–15.800 kHz
weltweit
16 m
17.480–17.900 kHz
weltweit
15 m
18.900–19.020 kHz
weltweit
13 m
21.450–21.850 kHz
weltweit
11 m
25.600–26.100 kHz
weltweit
Wellen Ausbreitung in der Kurzwelle
Die Radiowellen, die uns interessieren müssen ihren Weg zum Empfänger finden. Dabei gibt es 2 Wege. Der (erste) direkte Weg von der Sendeantenne
zu unserem Weltempfänger, das nennen wir "Bodenwelle". Wie der Name sagt breitet sich diese Welle entlang des Erdbodens aus. Aufgrund der Krümmung der Erde
ist dieser Effekt aber natürlich irgendwann einmal zu Ende. Bei Berlinfunk
kann der interessierte Leser die Reichweite der Bodenwelle ( je nach Höhe der Sende/Empfangsantenne ) berechnen. Bemerkung: ebenso wie Licht durch starke Masse gebeugt werden kann,
geschieht das auch mit Funkwellen. Zusätzlich zur Erdkrümmung kommt die Beugung zur Masse ( also zur Erdmitte ) hinzu, was die Reichweite der Bodenwelle ( wenn auch nur hochgradig gering ) weiter verkürzt.
In der Kurzwelle gehen wir i.d.R. von 70-100km Reichweite aus.
Wie aber gelangen die Funkwellen nach Afrika?
Das geschieht über Reflektionen in der IONOSPHÄRE. Die Ionosphäre hat ( je nach Sonnenaktivität ) die Eigenschaft reflektierend für Funkwellen zu wirken. Diese Ausbreitung nennen wir dann "Raumwelle".
Der größte Teil unseres Empfangs mit dem Weltempfänger findet also über die Raumwelle statt. Die so empfangenen Wellen haben also einen sehr weiten Weg hinter sich und sind dementsprechend natürlich
bereits ordentlich gedämpft, wenn sie bei uns ankommen. Hier hilft nur eine gute Antenne um auch dieses sehr schwache Signal zu empfangen. Mitgelieferte Antennen zu den Empfängern sind in unseren Breiten
brauchbar, aber nicht wirklich, wenn wir uns sehr weit weg vom eigentlichen Ort der Aussendung befinden. Eine Antenne steht immer in Relation zur Wellenlänge, in der Kurzwelle hat das beliebte 49mtr Rundfunkband,
wie der Name sagt eine Wellenlänge von 49mtr. Ein Halbwellendipol für diese Frequenz ist damit 24,5mtr lang ! Hier habe ich euch jetzt vielleicht eine Vorstellung verschafft, welcher Aufwand zum guten Empfang betrieben werden
muß und was kleine Antennen wirklich nur schaffen können...